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Verabschiedung von drei Kreisräten zum Ende der Wahlperiode 2020-2026

Ernst Joßberger, Thomas Rützel und Lothar Wild

standen nicht mehr für eine Wiederwahl für die Wahlperiode 2026-2032 zur Verfügung. Deshalb hat die Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER/UWG-FW und die Vorstandschaften der FREIEN WÄHLER und der UWG-FW sich bei einem gemeinsamen Abendmenü im stilvollen Ambiente des Hotels Kapellenberg von den drei engagierten Kreisräten mit einem ausdrücklichen Dank für deren geleistete Arbeit als Kreisräte offiziell verabschiedet. Dies war ein vertrauter Rahmen für diesen Abend, denn die Fraktion trifft sich dort immer zu ihren monatlichen Fraktionssitzungen.

MdL Felix von Zobel,

als Vorstand der UWG-FW, sprach stellvertretend auch für
Alois Fischer, Vorstand der FREIEN WÄHLER, als er diese drei Persönlichkeiten verabschiedete, die den Landkreis über viele Jahre hinweg geprägt haben.
Wenn er an Ernst Joßberger denke, dann sei es besonders seine Verlässlichkeit, die er an ihm schätze. Er zeigte dessen kommunalpolitischen  Werdegang auf, zuerst als Gemeinderat, dann als Bürgermeister von Güntersleben, im Kreistag und auch als stellvertretenden Landrat, im Personalausschuss, im Jugendhilfe- ausschuss, im Kreisausschuss.
Insbesondere seine Rolle als stellvertretender Landrat sei eine Aufgabe gewesen, die Vertrauen voraussetzt, Verantwortungsbewusstsein verlangt und Verlässlichkeit erfordert.Ausdrücklich gewürdigt hat Felix von Zobel das Engagement von Ernst Joßberger als Behindertenbeauftragter des Landkreises.Dies sei kein Amt für Schlagzeilen, sondern ein Amt gewesen, in dem er sich für Menschen eingesetzt habe, die oft nicht im Mittelpunkt stehen. Er habe hingeschaut, zugehört und sich gekümmert.
Für weitere Ehrenämter, für sein auch über den Landkreis hinaus gehendes Engagement, sei er nicht ohne Grund mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der Landkreis sei nicht nur ein Teil der Geschichte von Ernst Joßberger sondern Ernst Joßberger sei auch ein Teil der Geschichte des Landkreises Würzburg.

v.l.n.r.:

Ernst Joßberger, Thomas Rützel, Lothar Wild

Thomas Rützel dagegen bezeichnete er als einen ganz anderen Typ. Diese Unterschiedlichkeit sei eine große Bereicherung für die Fraktionsarbeit gewesen. Thomas Rützel habe nie um den heißen Berei herumgeredet. Er habe immer gesagt, was er denkt – klar und direkt! Er habe sich stets tief in die anstehenden Themen eingearbeitet, egal ob im Personalausschuss, Bau- und Umweltausschuss oder beim Zweckverband Sing- und Musikschule. Als begabter und bekannter Musiker sei ihm die Arbeit besonders in diesem Ausschuss ein Herzensanliegen gewesen. 
Auch er habe alle Ebenen der Kommunalpolitik, vom Gemeinderat  über Bürgermeister bis in den Kreistag erlebt. Dies Erfahrung habe man gemerkt. Er habe gewusst, wie Verwaltung funktioniert und wie Entscheidungen umgesetzt werden. Thomas Rützel war nicht nur im Landkreis aktiv. 
Er war Mitglied im Netzwerk des Ausschusses der Regionen in Europa. Dies zeige, dass es ihm nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um die Einordnung in größere Zusammenhänge gegangen sei. Thomas Rützel habe vieles angeregt. 
Es sei ihm wichtig gewesen, schriftliche Anträge zu stellen, Themen zu setzen. Er habe keine Debatten gescheut, er habe sie geführt, klar und direkt und immer mit dem Ziel, Dinge zu verbessern. 
Lothar Wild war stets der bodenständige in der Fraktion. Als Landwirt war er geerdet, pragmatisch, ruhig und mit großem Sachverstand ausgestattet. Als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss, im Ausschuss für Sport, Kultur und Ehrenamt, im Zweckverband Naherholung war er kein Zuschauer, sondern mittendrin. Man hörte, dass er wusste, wie Dinge funktionieren, er kannte die Praxis. Dies hat man gerade im Bau- und Umweltbereich gemerkt.

Darüber hinaus hob Felix von Zobel auch hervor, dass Lother Wild als Vorsitzender der Feldgeschworenenvereinigung Würzburg re. des Mains zusätzlich Verantwortung übernommen habe. – Verantwortung für ein Ehrenamt mit großer Tradition und Bedeutung. Lothar Wild war einer der „Stimmenkönige“ der UWG bei Kreistagswahlen. Das bekomme man nicht geschenkt. Dieses Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger habe er sich verdient. Man habe seine Arbeit und seine Expertise geschätzt.

Lothar Wild habe die Stimme des ländlichen Raums in den Kreistag getragen und dafür gesorgt, dass die Fraktion nie den Blick für die Realität vor Ort verloren habe.
 

Ernst Joßberger mit Partnerin Beate Kuhn, Thomas Rützel (seine Gattin konnte
bedauerlicherweise an diesem Abend nicht dabei sein) und Lothar Wild mit
Gattin Anita

Für alle drei Fraktionskollegen sagt Felix von Zobel, das deren Ausscheiden einen Einschnitt für die Fraktion der FREIEN WÄHLER/UWG-FW bedeute und auch für den gesamten Kreistag. Was erhalten bleibe, sei das Wirken der drei bei Entscheidungen, die sie mitgetragen haben, in Strukturen, die sie mit aufgebaut haben und auch in der Art, wie jeder der drei Kommunalpolitik verstanden haben.
Deshalb wolle er im Namen der Fraktion und der beiden Vorstandschaften Danke sagen, Danke für die Zeit! Danke für den Einsatz! Danke für die Haltung! 
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v.l.n.r.:

Hans Fiederling, Ernst Joßberger, Thomas Rützel, Lothar Wild, Felix von Zobel

Dank für geleistete Unterstützung in der Wahlvorbereitung richtete Felix von Zobel bei der Gelegenheit auch insbesondere an Klara Schömig und Hans Fiederling, die maßgeblich an den Vorbereitungen und am Wahlwettbewerb beteiligt waren.
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​Bei Lioba Kinzinger konnte er sich für ihre verlässliche Unterstützung bei der Vorstandsarbeit bedanken. Sie stehe immer mit wertvollen Tipps und mit Tatkraft zur Verfügung, was nicht als Selbstverständlich- keit betrachtet werden könne.
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Hans Fiederling
schließlich bedankte sich
namens der Fraktion auch bei
Felix von Zobel
und gratulierte ihm zu seiner erfolgreichen, aber auch zeitaufwändigen Landtagsarbeit.

So sei es verständlich, dass er künftig nicht mehr als Fraktionssprecher zur Verfügung stehe.
Mit Johannes Menth habe man da sicher einen sehr kompetenten und eloquenten Nachfolger gefunden.


Bei guter Stimmung und bester Unter-haltung ging dieser stimmungsvolle Abend harmonisch zu Ende.

Fotos: Michael Freimann / Text: Klara Schömig

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